Q CELLS investiert über 20 Millionen Euro in F&E-Zentrum in Sachsen-Anhalt
Jul, 2020




Innerhalb der kommenden drei Jahre investiert Q CELLS insgesamt rund 20 Mio. Euro in seinen Forschungs- & Entwicklungsstandort in Thalheim bei Bitterfeld-Wolfen. Allein in den nächsten zwölf Monaten plant das Unternehmen, etwa 10 Millionen Euro für neue Anlagen und Maschinen auszugeben. Das Geld wird in die Entwicklung der nächsten Generation der Q.ANTUM-Photovoltaiktechnologie von Q CELLS fließen. Trotz der anhaltenden globalen Unsicherheiten durch die COVID-19-Krise unterstreicht Q CELLS damit seinen Anspruch, die marktführende Solartechnologie in Deutschland zu entwickeln. Die Investition stärkt auch die Position von Q CELLS, dass langfristige Investitionen in Innovationen und damit hochqualifizierte Arbeitsplätze in der Solarindustrie durch Patente geschützt bleiben müssen.  


[Thalheim, Deutschland, 7. Juli 2020] Die Hanwha Q CELLS GmbH („Q CELLS“), ein weltweit anerkannter Komplettanbieter von Energielösungen in den Bereichen Photovoltaik, Speicher, Solarkraftwerke und Stromverträge investiert in den kommenden drei Jahren in Deutschland rund 20 Millionen Euro in die Forschung & Entwicklung an seinem Hauptquartier für Innovation, Technologie und Qualität in Thalheim bei Bitterfeld-Wolfen. Q CELLS wird mehr als 20 Millionen Euro in neue Anlagen und Maschinen investieren – davon alleine 10 Millionen Euro in den kommenden zwölf Monaten. Die neue Ausstattung dient der Entwicklung und Kommerzialisierung der nächsten Generation von Solarzellen und -modulen auf Basis der renommierten Q.ANTUM Photovol¬taiktechnologie des Unternehmens. Die Neu-Entwicklungen sollen die Effizienz und Leistungsfähigkeit der Photovoltaiktech¬nologie noch einmal deutlich steigern. Indem die Stromgestehungskosten und damit die Kosten des Sonnenstroms pro kWh sinken, wird die Solarenergie so noch wettbewerbs¬fähiger und attraktiver. 


Daniel (JW) Jeong, Global CTO bei Q CELLS mit Sitz am Standort in Thalheim kommentiert: „Q CELLS ist stolz auf seine reiche Geschichte an prägenden Innovationen in der Solartechnologie. Mit den jetzt beschlossenen Investitionen legen wir die Grundlage für die nächste bahnbrechende Innovation, die 

Q CELLS in Deutschland entwickeln und für die weltweiten Solarmärkte kommerzialisieren wird.“



  Langfristiges Signal trotz Corona-Krise  


Q CELLS entwickelt seine führenden Solarprodukte seit jeher in Deutschland, wo das Unternehmen in Thalheim und Berlin über 550 Mitarbeiter beschäftigt. Darunter erforschen und entwickeln über 200 hoch qualifizierte Ingenieurinnen und Ingenieure in der Forschung & Entwicklung sowie im Qualitätsmanagement in Thalheim neue Photovoltaik-Technologien und Solarlösungen. Dass Q CELLS die aktuelle Investitionsentscheidung ausgerechnet inmitten der Turbulenzen in der Corona-Krise verkündet, ist ein deutliches Signal für die langfristige Ausrichtung des Unternehmens als Anbieter von sauberen Energielösungen auf Basis führender Solartechnologie. 


Dazu CTO Jeong: „Q CELLS richtet seine unternehmerischen Entscheidungen immer am langfristigen Erfolg aus. Die Photovoltaik-Technologie wird die wesentliche Säule der Energiewende in Deutschland, Europa und in der ganzen Welt sein – nicht nur als direkter Stromlieferant, sondern auch als Lieferant der sauberen Energie für die grüne Wasserstoffwirtschaft. Deswegen setzen wir gerade in der Krise auf strategische Investitionen, welche die Solartechnologie im Wiederaufbau nach Corona und im Wettbewerb mit fossilen Energieträgern weiter nach vorn bringen werden.“






  Patente schützen langfristige Investitionen in Innovation  


Bereits im vergangenen Jahr 2019 investierte Q CELLS in neue Maschinen für  seinen Forschungs- & Entwicklungsstandort in Deutschland. Mit der aktuellen Investitionsoffensive unterstreicht das Unternehmen auch seinen Standpunkt, dass die technologischen Errungenschaften langfristiger Investitionen in Innovation durch Patente geschützt bleiben müssen. Nochmal CTO Jeong: „Q CELLS fördert und stellt sich dem fairen Wettbewerb um die innovativste Photovoltaiktechnologie. Dafür investiert unser Unternehmen alleine am Standort in Deutschland mit seinen über 200 hoch qualifizierten technologisch orientierten Arbeitsplätzen rund 35 Mio. Euro jährlich. Dies können wir nur aufrechterhalten im Vertrauen, dass unsere Technologien nicht einfach straflos kopiert werden können, sondern patentierte Technologie auch rechtlich effektiv geschützt wird.“ 


Dazu ergänzt Jeong: „Vor diesem Hintergrund begrüßen wir das jüngste Urteil des Landgerichts Düsseldorf, das unserer Klage auf Patentverletzung stattgegeben und festgestellt hat, dass die JinkoSolar GmbH, die REC Solar EMEA GmbH und die LONGi Solar Technologie GmbH unsere patentierte Technologie unrecht¬mäßig in bestimmten Solarprodukten der jeweiligen Marke verwendet haben. Diese Bestätigung stärkt unser Vertrauen, dass wir unsere kontinuierlichen Investitionen in die Forschung und Entwicklung aufrechterhalten können und auch künftig die technologische Messlatte immer höher legen können. Schlussendlich kann die Photovoltaiktechnologie im Wettbewerb mit den fossilen Energien nur bestehen, wenn die Solarindustrie sie in einem fairen Wettbewerb immer besser und somit für den Endverbraucher zugänglicher und günstiger macht.“



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